Archiv für Kategorie Anträge

88. Plenarsitzung: DVU-Reden zu den DVU-Anträgen

Inzwischen hat der Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb) die Videos mit den Redebeiträgen der Abgeordneten aus der 88. und letzten Landtagssitzung ins Netz gestellt. (Redebeiträge der 88. Plenarsitzung des 4. Brandenburger Landtages auf rbb-online.de)

Neben dem Beitrag von Birgit Fechner zur Aktuellen Stunde verlinken wir hier die Videos zu den Redebeiträgen der DVU-Volksvertreter zu den drei DVU-Anträgen, die an diesem 2. Juli 2009 im Landtagsplenum behandelt wurden.

  • Birgit Fechner in der Aktuellen Stunde zum Thema “Mehr Qualität für Bildung – Umsteuern jetzt”
  • Markus Nonninger begründet den DVU-Antrag “Schluss mit verfälschten Arbeitsmarktstatistiken!”
  • Markus Nonninger verteidigt den DVU-Antrag“Schluss mit verfälschten Arbeitsmarktstatistiken!”
  • Markus Nonninger begründet den DVU-Antrag “Verbesserung des Zugangs von Arbeitslosen zum Arbeitslosengeld I durch Wiederherstellung der dreijährigen Anrechnungsfrist”
  • Markus Nonninger verteidigt den DVU-Antrag “Verbesserung des Zugangs von Arbeitslosen zum Arbeitslosengeld I durch Wiederherstellung der dreijährigen Anrechnungsfrist”
  • Birgit Fechner begründet den DVU-Antrag “Kraft schenken, Freude vermitteln – Brandenburg unterstützt Opfer von Migrantengewalt an Berliner Schulen”
  • Birgit Fechner verteidigt den DVU-Antrag “Kraft schenken, Freude vermitteln – Brandenburg unterstützt Opfer von Migrantengewalt an Berliner Schulen”

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Die DVU auf den Tagesordnungen der letzten Landtagssitzungen der 4. Wahlperiode

Nach den Entwürfen der Tagesordnungen werden die 87. und die 88. Plenarsitzung, die letzten beiden Plenen des Landtages Brandenburg, zusammen 40 Tagesordnungspunkte haben.

Der letzte Tagesordnungspunkt der letzten Sitzung am Donnerstag, den 2. Juli 2009, ist ein Antrag der DVU-Fraktion zur Unterstützung von Opfern von Migrantengewalt an Berliner Schulen. Insgesamt vier Mal Zum Rest des Beitrags »

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JA zu Europa — NEIN zur EU

Pressekonferenz der DVU-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Europawahl, Liane Hesselbarth

Potsdam — Die DVU-Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidatin ihrer Partei für die Europawahl, Liane Hesselbarth, wird sich am

Mittwoch, den 13. Mai 2009, um 9:00 Uhr im Beratungsraum der DVU-Fraktion (Raum 701) im Landtag Brandenburg

den Fragen der Presse stellen.

Die Fraktionsvorsitzende wird das aktuelle europapolitische Engagement ihrer Fraktion erläutern. Dazu gehört ein Antrag, der die inhaltliche Zustimmung des Landtages Brandenburg zum Stockholmer Manifest der Kontinent Europa Stiftung einfordert.

Gerne wird Liane Hesselbarth auch auf Fragen zu ihrer Kandidatur für das Europäische Parlament und die Strategien und Ziele der DEUTSCHEN VOLKSUNION zur Europawahl eingehen.

Der Vorsitzende der Kontinent Europa Stiftung, Patrik Brinkmann, und der DVU-Parteivorsitzende Matthias Faust, werden als Gäste an der Pressekonferenz teilnehmen und ebenfalls für Fragen zur Verfügung stehen.

Liane Hesselbarth erklärte:

„Wir freuen uns, dass nicht nur der Europawahlkampf, sondern auch die Arbeit unserer Fraktion wirklich europäisch ist. Während die anderen Fraktionen viel von Europa reden, bringt die DVU-Fraktion einen Antrag in den Geschäftsgang ein, der tatsächlich einen europäischen Horizont hat.

Ich freue mich, mit Patrik Brinkmann einen politischen Menschen in unseren Reihen zu haben, von dessen Erfahrungen und Visionen wir in unserer Europapolitik profitieren werden.”

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DVU beantragt Stasi-Beauftragten

Ab September soll er sich um die MfS-Akten, die Stasi-Opfer und die Aufklärung über das SED-Regime kümmern

Potsdam — Einen Antrag zur Schaffung des Amtes eines Landesbeauftragten für die Hinterlassenschaft des Ministeriums für Staatssicherheit der ehemaligen ‘DDR’ haben die sechs Volksvertreter der DEUTSCHEN VOLKSUNION (DVU) heute in ihrer Fraktionssitzung im Landtag Brandenburg beschlossen. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Norbert Schulze wird den Antrag während der Plenarsitzungen Anfang April begründen und verteidigen.

Die DVU beantragt, dass der Landtag die Landesregierung beauftragt, bis zum 1. September 2009 das entsprechende Amt zu schaffen und den dafür notwendigen Gesetzentwurf bis zum 31. Mai 2009 in den Landtag einzubringen.

Der Stasi-Beauftragte soll Zum Rest des Beitrags »

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Liane Hesselbarth einstimmig gewählt

Unter Tagesordnungspunkt 6 wählte der Landtag Brandenburg heute die 20 Brandenburger, die unser Land am 23. Mai 2009 in der 13. Bundesversammlung vertreten und den Bundespräsidenten wählen werden. Zusätzlich wurden einige weitere Brandenburger gewählt, welche einspringen sollen, falls nicht alle 20 an der Sitzung der Bundesversammlung teilnehmen können.

Die insgesamt 31 Personen, unter ihnen die DVU-Fraktionsvorsitzende Liane Hesselbarth und der Parlamentarische Geschäftsführer der DVU-Fraktion, Sigmar-Peter Schuldt, wurden von den anwesenden Landtagsabgeordneten einstimmig gewählt.

(Korrektur vom 26.02.2009: Wir hatten uns gestern irrtümlich am Entwurf der Tagesordnung orientiert, laut dem dieser Vorgang unter Tagesordnungspunkt 15 stattfinden sollte. Tatsächlich fand die Wahl aber bereits unter Tagesordnungspunkt 6 statt.)

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DVU: Künstliche Befruchtung fördern

Ähnlich wie Sachsen soll sich auch Brandenburg für die Erfüllung des Kinderwunsches durch künstliche Befruchtung stark machen

Potsdam — Der Landtag Brandenburg wird sich in seinen Februarsitzungen mit einem DVU-Antrag (Drucksache 4/7255) zur Unterstützung der medizinischen Kinderwunschbehandlung beschäftigen. Die sechs national-freiheitlichen Volksvertreter der Deutschen Volksunion hatten den Antrag in ihrer gestrigen Fraktionssitzung beschlossen, so dass er noch kurz vor Antragsschluss beim Landtag eingereicht werden konnte.

Die DVU fordert auf Bundesebene eine Änderung des Sozialgesetzbuches V, damit wieder mehr Maßnahmen der sogenannten assistierten Humanreproduktion, also der künstlichen Befruchtung, von den Krankenkassen übernommen werden. Auf Landesebene soll Brandenburg die betroffenen Familien nach dem Willen der DVU durch Zuschüsse, Kostenübernahmen o.ä. unterstützen, wie Sachsen es bereits beschlossen hat und wie auch die Bundesfamilienministerin fordert.

Die familienpolitische Fraktionssprecherin Birgit Fechner erläutert den Hintergrund der Initiative:

„Die demografische Entwicklung, also der stetige Geburtenrückgang gerade in Brandenburg, wird ein immer größeres Problem für uns. Doch die einzige wirklich „erfolgreiche” Form der Familienpolitik in der Bundesrepublik ist die Finanzierung von Abtreibungen durch die Krankenkassen, also das Töten zigtausender Kinder noch vor der Geburt – und das auf Kosten der Sozialversicherten. Die DVU will hier gegensteuern und erreichen, dass auch lebensfreundliche Maßnahmen finanziert werden. Dieser Antrag wird nicht die Wende in der Bevölkerungsentwicklung bringen, aber er kann ein erster Schritt sein.”

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DVU will mehr Investitionszulagen

Investitionszulagengesetz soll bis Ende 2013 verlängert und zur Unterstützung mittelständischer Unternehmen verbessert werden

Potsdam — In ihrer heutigen Fraktionssitzung beschlossen die sechs Volksvertreter der Deutschen Volksunion (DVU) im Landtag Brandenburg einen Antrag auf eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Investitionszulagengesetzes 2007 (Drucksache 4/7253). Damit sollen die Konjunkturprogramme I und II der Bundesregierung ergänzt werden um die Förderung von Investitionen in allen Branchen und vor allem bei kleineren und mittelständischen Unternehmen.

Die Fraktionsvorsitzende und wirtschaftspolitische Sprecherin der national-freiheitlichen DVU-Fraktion, Liane Hesselbarth, sagte dazu:

„Die Konjunkturprogramme der Bundesregierung sind wichtig und hoffentlich hilfreich. Aber für ein hochindustrialisiertes und hochtechnisiertes Land wie Deutschland können staatliche Investitionen bzw. Investitionsförderung in Autos, Beton, Putz und Mörtel nicht das letzte Wort sein.”

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DVU will schnelleres Geld für Verbrechensopfer

Strafprozessordnung soll geändert werden, um eine schnelle Opferentschädigung auch bei Strafbefehlen zu ermöglichen

Potsdam — In ihrer heutigen Fraktionssitzung beschlossen die sechs Volksvertreter der Deutschen Volksunion (DVU) im Landtag Brandenburg auf Initiative ihres rechtspolitischen Sprechers Sigmar-Peter Schuldt einen Antrag zur Unterstützung einer Bundesratsinitiative zur Änderung der StPO. Mit der Initiative (Drucksache 4/7222), die bereits seit über einem Jahr beim Bundesrat liegt, soll ermöglicht werden, dass die Ansprüche von Verbrechensopfern auch bei Strafbefehlen berücksichtigt werden, ohne dass es zu einer Hauptverhandlung kommt.

Der Parlamentarische Geschäftsführer und rechtspolitische Sprecher der Fraktion, Sigmar-Peter Schuldt:

„Mit unserem Antrag soll das sich abzeichnende Scheitern der Justizreformen zur Verbesserung des Opferschutzes quasi in letzter Minute verhindert werden. Viele Verfahren werden durch Strafbefehl erledigt, was natürlich kostengünstiger ist, aber die Rechte der Verbrechensopfer außen vor lässt. Das will meine DVU so nicht länger hinnehmen.”

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Mehrwertsteuer — Setzt die DVU sich wieder durch?

Bundesregierung geht auf DVU-Forderung ein

Während der Landtagssitzung im Dezember 2008 forderte die DVU-Fraktion im Landtag Brandenburg, als Mittel zur Konjunkturbelebung die Mehrwertsteuer von derzeit 19% auf 14 % zu ermäßigen. (Landtagsdrucksache 4/6981)

Die Koalitionsfraktionen von SPD und CDU ebenso wie die SED-Nachfolger lehnten diese Forderung vehement ab.

Mittlerweile ist die Bundesregierung — die sich vor kurzem noch dagegen sträubte — angesichts des Druckes aus unseren EU-Nachbarländern bereit, eine Reduzierung der Mehrwertsteuersätze in der EU nicht länger zu verhindern.

Doch auch im Inland wird die Bundesregierung den Forderungen des Hotel- und Gaststättenverbandes, des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und anderer Mittelstandsverbände wohl in absehbarer Zukunft nachgeben und in vielen Wirtschaftsbereichen ermäßigte Mehrwertsteuersätze zulassen.

Damit wäre dann die DVU-Forderung zumindest teilweise erfüllt — und die Brandenburger Regierungskoalition mitsamt ihres linksextremen Anhängsels hätte sich wieder einmal fürchterlich blamiert.

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Gegen die Krise — Mehrwertsteuer senken

Umsatzsteuer soll von 19 auf 14 % gesenkt werden, um krisenbedingten Nachfragerückgang zu mindern

Potsdam — Die Fraktion der Deutschen Volksunion (DVU) im Landtag Brandenburg will die Verbraucherpreise in Deutschland senken und dadurch die Rezession und weitere Folgen der Weltwirtschaftskrise bekämpfen. Dies wollen die sechs DVU-Volksvertreter durch eine Senkung der Umsatzsteuer um fünf Prozentpunkte erreichen. Zu diesem Zweck brachte die national-freiheitliche Fraktion den Antrag 4/6981 auf eine Bundesratsinitiative ein.

Die wirtschaftspolitische Sprecherin und Vorsitzende der DVU-Fraktion, Liane Hesselbarth, erläuterte den Antrag:

„Aus Angst vor der Rezession halten erfahrungsgemäß viele Bürger ihr Geld zurück. Das ist zwar völlig verständlich, aber dieser Nachfragerückgang verschlimmert die Krise.

Wir wollen, dass die Mehrwertsteuer gesenkt wird und dass die Unternehmen diese Steuersenkung an die Kunden weitergeben. Wir hoffen, dass diese Preissenkungen dann viele Deutsche dazu anregen, doch weiterhin einkaufen zu gehen und so der Krise entgegenzuwirken.”

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